Wir testen die MAKS-Therapie

MAKS - vier Buchstaben, ein Ziel: die Verbesserung der LebensqualitÀt demenziell erkrankter Menschen

Im Juni hatten wir die Gelegenheit an einem kostenfreien Online-Schulungsangebot der IKK Classic teilzunehmen. Die Krankenkasse möchte damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von stationĂ€ren und teilstationĂ€ren Pflegeeinrichtungen im Umgang mit Demenz schulen und ihnen Hilfen an die Hand geben, mit denen sie die LebensqualitĂ€t erkrankter Bewohner oder TagesgĂ€ste steigern können. Hierzu gehört es, den Alltag von Demenzerkrankten sinnvoll zu strukturieren und einen Beitrag zum Erhalt der noch vorhandenen Kompetenzen zu leisten. Außerdem wurde in der Schulung zusĂ€tzlich Basiswissen ĂŒber das Krankheitsbild Demenz, die daraus resultierenden EinschrĂ€nkungen der Betroffenen und den Umgang damit vermittelt. Zur Umsetzung der Therapie bei uns in der Residenz und in der Tagespflege erhielten wir ein kostenloses digitales Handbuch, das alle Übungen und Anleitungen zusammenfasst und den PflegekrĂ€ften im Alltag den Einsatz der MAKS-Therapie erleichtert.

Die Therapie stabilisiert die kognitiven und alltagspraktischen FĂ€higkeiten von Betroffenen, erhĂ€lt ihre SelbststĂ€ndigkeit so lange wie möglich und wirkt sich insgesamt positiv auf das Wohlbefinden aus. Angeleitet von unseren Therapeutinnen und Therapeuten trainieren die Bewohner regelmĂ€ĂŸig in Kleingruppen nach einem festen Therapieablauf, der mit der sozialen Einstimmung beginnt. Es folgen die motorische sowie die kognitive Aktivierung, bis die alltagspraktische Aktivierung das Ende markiert. Rund zwei Stunden dauert eine Einheit.

Im August starten wir mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in eine einmonatige Testphase, nach deren Evaluation Anfang September wir entscheiden, wie sich das weitere Vorgehen gestalten soll.

Der Name MAKS weist ĂŒbrigens auf die vier Bestandteile der Therapie hin: motorisch, alltagspraktisch, kognitiv, sozial. Entwickelt wurde sie vom Zentrum fĂŒr Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen UniversitĂ€tsklinik Erlangen. Eine wissenschaftliche ÜberprĂŒfung und Auswertung zeigte, dass MAKS positive Auswirkungen auf alltagspraktische FĂ€higkeiten, Kognition, Verhalten und Stimmung hat.

Weitere Infos gibt’s hier: https://www.maks-therapie.de/